Aktuell


Liebe Interessierte,

zu unserem großen Bedauern müssen wir Ihnen von sehr traurigen Vorkommnissen der Vorarlberger Entwicklungshilfe Kenntnis geben.

Die „Auslandshilfe“ der Caritas Vorarlberg hat seit dem Jahr 2006 erhebliche Sicherheitsprobleme in einem Kinderhaus in Ecuador zunächst ignoriert, dann aktiv abgestritten und erst auf massiven, äußeren Druck hin scheibchenweise nachgebessert und bedroht nun Vorstände der Organisation Architekten über Grenzen, die diese Dinge an die Öffentlichkeit brachten, über eine Feldkircher Rechtsanwaltskanzlei.

Den Vorständen von Architekten über Grenzen wurden per Einschreiben strafrechtliche Schritte angedroht, wenn sie angeblich unzulässige Verantwortungszusammenhänge zwischen Geldüberweisungen der Caritas Vorarlberg nach Ecuador und der Verwendung der Mittel vor Ort durch die Erzdiözese Cuenca herstelle.


Worum geht es?

Im vorliegenden Fall geht es um die Finanzierung eines Bestandsgebäudes als Kinderhaus in Cuenca / Ecuador durch die sogenannte „Auslandshilfe“ der Caritas Vorarlberg mit 290.000 US-Dollar, Gelder aus Vorarlberg. Die Gebäudeüberprüfung, Gebäudeankauf und Gebäudeumrüstung für die Aufnahme von über 40 Kindern verlief nach Auffassung von Architekten über Grenzen fachlich desaströs und hat bis heute zu zahlreichen erheblichen Gefahren für die Kinder geführt. Zwingend einzuschaltende Behörden, wie beispielsweise die örtliche Feuerwehr, wurden ebensowenig informiert wie existenzielle andere Überprüfungen vorgenommen, beispielsweise des Trinkwassersystems und der Trinkwasserqualität. Die Ergebnisse, die Architekten über Grenzen dann fand, waren schockierend.

Auf mehrfache dringende fachliche Hinweise von Architekten über Grenzen 2006, 2007 und 2008 reagierte die sogenannte „Auslandshilfe“ der Caritas Vorarlberg leider nicht. Es handelt sich bei dieser Auslandshilfe in Wirklichkeit auch nur um eine Kleinstabteilung mit hauptamtlichen Mitarbeitern, die weder einen technischen noch einen medizinischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildungshintergrund haben. Dies war leider schon sehr früh deutlich zu erkennen und führte zu bitteren Folgen für Dritte im Projekt. Die Abteilung ignorierte die Hinweise oder dementierte sie aktiv und hielt die unsicheren Zustände dadurch teilweise leider über Jahre aufrecht. Seither muss Architekten über Grenzen diese „Auslandshilfe“ scheibchenweise dazu bringen, Nachbesserungen im Interesse einer Basissicherheit für die Kinder vorzunehmen.


Wie ist der Stand heute?

Nach wie vor gibt es an dieser Gebäudeanlage sehr große und sehr ernste Gefahren für die Kinder. Aber anstatt dass die „Auslandshilfe“ in Kindersicherheit investiert, investiert der Direktor der Caritas Vorarlberg nun allen Ernstes in Anwälte und bedroht die Vorstände von Architekten über Grenzen.

Architekten über Grenzen hält dieses Vorgehen für völlig absurd und hat sich daher nun entschlossen die gut dokumentierte Faktenlage den Bürgerinnen und Bürgern von Vorarlberg komplett offenzulegen, damit sie sich selbst ein Bild vom öffentlichen Reden und tatsächlichen Handeln der sich selbst als nicht verantwortlich bezeichnenden „Auslandshilfe“ der Caritas Vorarlberg machen kann.

Sie können sich über die drei nebenstehenden Sicherheits- und Statusberichte, die wir als freie Downloads eingestellt haben, einen kompletten Projektüberblick verschaffen und im Detail alle Probleme sehen, die wir beanstanden.

Wir raten dem Direktor der Caritas Vorarlberg in seinem eigenen Interesse davon ab, uns zu verklagen. Wir raten ihm stattdessen, sich um Kindersicherheit vor Ort zu kümmern. Sollte er uns dennoch verklagen, werden wir Sie auf dieser Plattform hierzu selbstverständlich informieren und alle weitergehenden Informationen hierzu online stellen.

Ihre Architekten über Grenzen


Aktuell

Der Direktor der Caritas Vorarlberg hat mit Datum vom 13.12.2010 Klage gegen Architekten über Grenzen e.V. eingereicht. Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Aktuell

Architekten über Grenzen hat sich gegen die Klage der Caritas Vorarlberg umfassend zur Wehr gesetzt und dem zuständigen Gericht umfangreiches Beweismaterial zur Verfügung gestellt sowie zahlreiche Zeugen benannt. Mit Datum vom 28.11.2011 hat die Caritas Vorarlberg schließlich ihre Klage gegen Architekten über Grenzen zurückgezogen. Mit Datum vom 30.11.2011 hat das Landgericht Stuttgart der Caritas Vorarlberg die Kostentragung des Verfahrens zugewiesen.
Architekten über Grenzen hatte parallel den rechtlich-materiellen Verzicht der Caritas sowie die Tragung auch der außergerichtlichen Kosten durch die Caritas durchgesetzt.

Nach diesem Ausgang des Verfahrens bleiben sämtliche Inhalte und Berichte, die Sie hier frei einsehen können, selbstverständlich auch weiterhin online und frei einsehbar. Dies wollte die Caritas Vorarlberg verhindern und ist damit nun vollumfänglich auch vor Gericht gescheitert.

Wir hatten dem Direktor der Caritas Vorarlberg öffentlich davon abgeraten uns zu verklagen, aufgrund der erdrückenden Beweis- und Zeugenlast gegen die Caritas Vorarlberg. Bedauerlicherweise hat er sich darüber hinweggesetzt und nun Tausende Euros an Anwalts- und Gerichtskosten vollkommen sinnlos ausgegeben. Wir hatten ihm geraten, dieses Geld nicht in Prozesse zu stecken, sondern damit den Kindern in Ecuador zu helfen. Wie im Gerichtsprozess herauskam, ist das Projekt zwischenzeitlich offensichtlich vollständig gescheitert und die Kinder sind nicht einmal mehr auf dem Gelände. Den Verbleib der Kinder klärte die Caritas bis Prozessende nicht.
Architekten über Grenzen wird diesen Dinge nachgehen und zu diesen Vorgängen und dem Verhalten der Caritas Vorarlberg gegenüber etwa 40 Kindern in Ecuador noch umfassend Stellung nehmen.

Nach diesem für die Caritas Vorarlberg verheerenden Verfahrensausgang und der im Verfahren deutlich gewordenen rigorosen Ablehnung jeglicher Verantwortung für Kindergesundheit und Kindersicherheit fordert Architekten über Grenzen jetzt allerdings personelle Konsequenzen bei der Caritas Vorarlberg. Herr Peter Klinger, Direktor der Caritas Vorarlberg und Herr Martin Hagleitner-Huber, Leiter der sogenannten „Auslandshilfe“ der Caritas Vorarlberg, sollten umgehend die Konsequenzen aus ihrem Verhalten ziehen und von ihren Ämtern zurücktreten.
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Dokument I:
Sicherheits- und Statusbericht zum Umgang mit Kindersicherheit in einem Kinderhaus in Cuenca / Ecuador und dem Einsatz öffentlicher Steuermittel des Landes Vorarlberg
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Dokument II:
II. Sicherheits- und Statusbericht zum Umgang mit Kindersicherheit in einem Kinderhaus in Cuenca / Ecuador und dem Einsatz öffentlicher Steuermittel des Landes Vorarlberg
II. Sicherheits- und Statusbericht zum Umgang mit Kindersicherheit in einem Kinderhaus in Cuenca / Ecuador und dem Einsatz öffentlicher Steuermittel des Landes Vorarlberg - Download

Dokument III:
Offener Bericht an die Bürgerinnen und Bürger in Vorarlberg III. -  Sicherheits- und Statusbericht zum Umgang mit Kindersicherheit in einem Kinderhaus in Cuenca / Ecuador und dem Einsatz öffentlicher Steuermittel des Landes Vorarlberg
Offener Bericht an die Bürgerinnen und Bürger in Vorarlberg III. - Sicherheits- und Statusbericht zum Umgang mit Kindersicherheit in einem Kinderhaus in Cuenca / Ecuador und dem Einsatz öffentlicher Steuermittel des Landes Vorarlberg - Download